Historische Doppeldecker - Sterntakt

Sie sind wieder dabei! Wir freuen uns auf den Besuch des Sterntakt-Teams an unserem Fliegerfest 2019! Erleben Sie die Faszination für die kunterbunten historischen Flugzeuge und deren erstaunliches Können in der Luft - Wir freuen uns schon!

Viel zu schade für das Museum, dachte sich das Team von Sterntakt, als Sie 2009 ihr erstes Flugzeug nach Hause holten, um es wieder in die Luft zu bringen.

Die Oldie-Familie der Doppeldecker ist bis heute gewachsen und besteht mittlerweile aus mehreren tollen Flugzeugen mit ihrem jeweils ganz eigenen Charme. Die Flieger wurden zwischen 1935 und 1964 gebaut. Unter anderem zur Familie gehören eine Focke-Wulf 44 „Stieglitz“, eine Bücker Bü 133 Jungmeister, zwei verschiedene Bücker CASA 1.131 Jungmann, eine Bücker 131B Jungmann und eine Jodel D140c Mousquetaire.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Teams: www.sterntakt.de

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©Fotos von Torsten Sauer von unserem Fliegerfest 2017


Aus der Flotte der Sterntakter werden uns zwei Bücker 131, eine FW44J Stieglitz und die besondere Klemm Kl 35 am Fliegerfest bereichern.

Der Hingucker Klemm Kl 35 im Detail

Klemm Kl 35 aus dem Sterntaktteam!

Kennzeichen SE-BGA
Pilot Thomas Holz
Stationiert Siegerland
Werknummer 1983

Die Klemm Kl 35 war ein im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) entwickeltes Schul- und Sportflugzeug der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH, das als Nachfolger der weltweit bekannt gewordenen L bzw. Kl 25 in den 1930er und 1940er Jahren in der klassischen Klemm-Bauart als freitragender Tiefdecker gebaut wurde.

Das voll kunstflugtaugliche Flugzeug wurde erstmals im Oktober 1935 auf der Internationalen Luftfahrtschau in Mailand gezeigt und fand auch bald Interesse bei vielen Privatleuten und ausländischen Luftstreitkräften, wie den rumänischen und den ungarischen, sowie bei der schwedischen Flygvapnet, die allein 74 Flugzeuge kaufte und sie als Sk 15 zur Schulung einsetzte. Wenigstens fünf davon waren Schwimmerflugzeuge. Zu einem Lizenzbau im Ausland kam es jedoch nicht.

Die Klemm mit der Werknummer 1983 wurde in Böblingen 1941 für die schwedische Luftwaffe gebaut und in Schweden mit der militärischen Bezeichnung SK15 unter der Registrierung 5054 bis 1948 in der Luftwaffe geflogen. Nach über 50 Jahren flog die Silber-Klemm in 2009 das erste Mal wieder nach geglücktem Wiederaufbau. Diese Klemm hat das sehr seltene Einbeinfahrwerk.

Technische Daten:

Historisches schwedisches Militär-Kennzeichen FD 5054
Besatzung 1
Passagiere 1
Länge  7,35 m
Spannweite 10,40 m
Höhe 2,05 m
Flügelfläche 15,20 m²
Leermasse 520 kg
max. Startmasse 705 kg
Reisegeschwindigkeit 198 km/h (mit Einbeinfahrwerk)
Höchstgeschwindigkeit 208 km/h (mit Einbeinfahrwerk)
Sturzflug 340 km/h
Dienstgipfelhöhe 4600 m
Reichweite 600 km
Triebwerk hängender, luftgekühlter 4-Zylinder-Reihenmotor Hirth HM 504 A2 mit 105 PS (77 kW

Und danke an ©Peter Bauer für das Titelbild des Artikels!